1 Euro Münzen | Bildquelle: dpa

Haushaltsentwurf 2019 Mehr Geld für Familien und die Bundeswehr

Stand: 06.07.2018 11:16 Uhr

Einen Tag nach der Verabschiedung des Haushalts 2018 hat das Bundeskabinett den Etatentwurf für das kommende Jahr beschlossen. Die Ausgaben sollen auf 356,8 Milliarden Euro steigen. Profitieren sollen vor allem Familien und die Bundeswehr.

Das Bundeskabinett hat in einer Sondersitzung den Entwurf für den Bundeshaushalt 2019 beschlossen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant wegen zahlreicher Koalitionsvorhaben mit steigenden Ausgaben von insgesamt 356,8 Milliarden Euro. Das sind rund 13 Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr - das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent.

Scholz will aber erneut einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden schaffen. Seit 2014 gelingt es jedes Jahr, die "schwarze Null" zu halten, also keine neune Schulden zu machen.

Kabinett beschließt Entwurf für Bundeshaushalt 2019
tagesschau 14:00 Uhr, 06.07.2018, Tamara Anthony, ARD Berlin

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Familien sollen entlastet werden

Der Etat sieht Milliardeninvestitionen im Verkehrsbereich, Ausgaben für ein Baukindergeld für Familien, höhere Rentenzuschüsse sowie Maßnahmen zur Entlastung von Familien in Höhe von knapp zehn Milliarden Euro im Jahr vor. Besonders Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen soll mehr Geld für die Bundeswehr als bisher geplant bekommen. Der Verteidigungsetat soll um knapp vier Milliarden auf 42,9 Milliarden Euro steigen. 

Wegen der langen Regierungssuche bis zur Bildung der Koalition von Union und SPD im März war der Bundeshaushalt 2018 sehr spät auf den Weg gebracht worden. Daher hatten die Koalitionspartner verabredet, dass nach der Verabschiedung des Etats 2018 gestern im Bundestag das Kabinett in einer Sondersitzung noch vor der Sommerpause den Haushalt 2019 auf den Weg bringt. 

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Entwurf für den Bundeshaushalt 2019

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Über dieses Thema berichtete Inforadio am 06. Juli 2018 um 08:25 Uhr.

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