Toyota präsentierte das Konzept e-Palette | Bildquelle: REUTERS

CES-Messe in den USA Vom Autobauer zum Mobilitätsanbieter

Stand: 09.01.2018 11:39 Uhr

Autonomes Fahren ist der Zukunftstrend der Autobranche. Doch welche Firmen werden diesen Markt vorantreiben? Auf der CES in Las Vegas - eigentlich eine Messe für Unterhaltungselektronik - zeigt sich der fundamentale Wandel der Autobranche.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Natürlich ist die CES  eine klassische Messe für Unterhaltungselektronik. So gibt es beispielsweise viele Gemeinsamkeiten mit der IFA in Berlin. Doch was man in diesem Jahr in Las Vegas sieht, geht in eine andere Richtung: Es ist direkte Konkurrenz zu den Automobilmessen in Frankfurt, Genf oder Detroit.

Beispiel Toyota: Der japanische Autohersteller präsentiert ein autonomes Mehrzweckfahrzeug. Das Konzept nennt sich "e-Palette". Es ist eine Art mobiler autonomer Raum in der Größe eines Lieferwagens. Er kann Transporter sein, Büro, Arztpraxis, Spielhalle, Hotelraum oder Minibus. Toyota Chef Akio Toyoda sagte, es sei sein Ziel, sein Unternehmen von einem Autobauer in einen Mobilitätsdienstleister zu verwandeln.

Gadgets von der CES 2018
09.01.2018

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Wandel der Autobranche

Nicht nur durch diese Aussage wird deutlich: Die Automobilbranche wird sich verändern. Vor allem wird es künftig noch mehr als zuvor auf die Zulieferer ankommen, die Autos mit Sensoren, Kameras und hochspezialisierten Chips ausstatten werden. Zum Beispiel das deutsche Unternehmen ZF, das der weltweit zweitgrößte Autozulieferer ist. Das Unternehmen vom Bodensee stellt in Las Vegas intelligente mechanische Systeme vor. Die TF-Technologie sorgt dafür, dass Autos eigenständig fahren können.

Denn vor allem in Ballungsräumen wird autonomes Fahren schnell an Popularität gewinnen, prophezeit Torsten Gollewski von ZF. "Kann man heute autonom von München nach Hamburg fahren? Das wird sicher noch eine gewisse Zeit dauern. Es ist aber aus meiner Sicht nicht mehr aufzuhalten. Autonomes Fahren ermöglicht eine ganz neue Möglichkeit im urbanen Bereich."

Marktreife in wenigen Jahren

Beim Stuttgarter Automobilkonzern Daimler gibt man sich konkreter, was die selbstfahrenden Autos angeht. Christoph von Hugo leitet in Stuttgart den Bereich aktive Sicherheit: "Ich rede durchaus von 2020, von 2021 als ein Einführungszeitpunkt, an dem tatsächlich der Fahrer in bestimmten Situationen die Hände vom Lenkrad lassen kann und nebenbei einen Film anschaut und das Auto die anstrengende Fahrerei übernimmt."

Den Übergang will Daimler langsam gestalten. Die Fahrer werden selbst entscheiden können, wie viel Kontrolle sie an das Fahrzeug abgeben möchten. Und ob sie überhaupt noch ein eigenes Auto benötigen. "Dies ist auf der einen Seite interessant für Leute, die immer noch das eigene Fahrzeug haben wollen und nur in bestimmten Situationen zum Beispiel im Stau Unterstützung haben wollen. Auf der anderen Seite ist es aber auch reizvoll für Leute, die in Ballungszentren leben und tatsächlich ein Fahrzeug für die Mobilität von A nach B benötigen und sich das Fahrzeug nur mal kurz mieten wollen. Wir glauben, dass es hier einen großen Kundennutzen gibt."

CES-Messe in Las Vegas zeigt technologische Zukunftsvisionen
tagesschau 20:00 Uhr, 09.01.2018, Verena Bünten, ARD Washington

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CES: Die schlaue Autowelt von Morgen
Marcus Schuler, ARD Los Angeles
09.01.2018 10:50 Uhr

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Über dieses Thema berichtete am 09. Januar 2018 Deutschlandfunk um 05:55 Uhr und tagesschau24 um 11:00 Uhr.

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