Menschen beobachten die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch auf Hawaii | Bildquelle: REUTERS

Vulkanausbruch auf Hawaii Graue Aschewolke - Alarmstufe Rot

Stand: 16.05.2018 14:13 Uhr

Riesige Aschewolken, die mehrere Tausend Meter hoch aufsteigen - viele Menschen auf Hawaii verfolgen dieses Naturschauspiel fasziniert. Doch tatsächlich ist die Asche aus dem Vulkan Kilauea eine ernste Gefahr.

Wegen einer riesigen Aschewolke des Vulkans Kilauea haben die Behörden des US-Bundesstaates Hawaii für die Umgebung erneut Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Anwohner wurden vor einer "schwerwiegenden Situation" gewarnt, die eine "direkte Gefahr" für ihre Gesundheit darstelle.

Wegen der Aschewolke, die eine Höhe von 3600 Metern erreichen könne, drohten erhebliche Atemprobleme, warnte die Zivilschutzbehörde. Die neue enorme Aschewolke stieg auf, kurz nachdem durch den Ausbruch des Kilauea neue Risse im Boden der sogenannten Großen Insel von Hawaii aufgetreten waren. Damit bildeten sich insgesamt bereits 20 Risse, aus einigen quillt Lava. 

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Die Gegend um den Vulkan Kilauea - vorher und nachher

Vulkanausbruch des Kilauea auf Hawaii
Vulkanausbruch des Kilauea auf Hawaii

Eine Ortschaft in der Nähe des Vulkans Kilauea im Mai 2017 und nach dem Vulkanausbruch im Mai 2018.

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Einer der aktivsten Vulkane der Welt

Bislang wurden rund 40 Privathäuser und andere Gebäude durch die glühenden Lavamassen zerstört. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Wissenschaftler warnen vor weiteren Rissen und einem größeren Ausbruch des Kilauea, der zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 16. Mai 2018 um 13:30 Uhr in den Nachrichten.

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